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Ostpreußisches Landesmuseum

Ostpreußisches Landesmuseum

Ostpreußisches Landesmuseum

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung sammelt und forscht über Geschichte, Kultur und Landschaft der früheren Provinz Ostpreußen, die heute zu Polen, Russland und Litauen gehört.

2018 wurde die komplett erneuerte Dauerausstellung wiedereröffnet, die familienfreundlich und abwechslungsreich die gesamte Landes- und Kulturgeschichte Ostpreußens beleuchtet. Ein besonderes Highlight ist der Kinder- und Familienpfad mit „Ingo, dem Fischotter“, der zum spielerischen Lernen und Entdecken einlädt. Eine weitere Neuerung stellt die Deutschbaltische Abteilung dar, welche die Geschichte der Deutschbalten erstmalig museal aufarbeitet.
In der Geschichte Preußens hat Ostpreußen eine zentrale Rolle gespielt. Dies belegt bereits der Name: Die baltischen Prußen, die im Mittelalter auf dem Gebiet des späteren Ostpreußens lebten, waren für das spätere Preußen namensgebend. In Königsberg krönte sich 1701 der Kurfürst Friedrich III. zum „König in Preußen“, womit der zentrale Schritt zur Einheit des zerrissenen Territoriums gemacht war. Auch später spielte Ostpreußen für Preußen eine zentrale Rolle, etwa als Geisteszentrum mit Immanuel Kant, Joh. Gottfried Herder und E.T.A. Hoffmann, als Ausgangsort der Erneuerung mit den preußischen Reformen und den „Befreiungskriegen“ gegen Napoleon. Die gemeinsame Geschichte und der Aufstieg Preußens werden in der historischen Abteilung des Museums beleuchtet, deren inhaltliche Präsentation vom Mittelalter bis zur Gegenwart reicht. Daneben werden Landschaft, Kunst und Kultur Ostpreußens in insgesamt 17 Kapitel mit eindrucksvollen Objekten und vielen Mitmachstationen beleuchtet.

Anfahrt

Adresse

Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

 

Anfahrt mit dem Auto

Aus Hamburg: A 7 Richtung Hannover bis Maschener Kreuz; ab Maschener Kreuz auf der A 39 Richtung Lüneburg, Abfahrt B 209 Lübeck /Adendorf / Lüneburg Richtung Lüneburg Stadtmitte

Aus Hannover: A 7 Richtung Hamburg, Abfahrt Soltau-Ost auf die B 209 Richtung Lüneburg, Ausfahrt Embsen/Barnstedt, links abbiegen Richtung Rettmer/Lüneburg, Straßenverlauf bis zum Ortsschild Lüneburg und dann Richtung Zentrum folgen.

Hinweisschilder an den wichtigen Straßen der Stadt führen Sie zu uns.

Bitte beachten Sie: Das Museum verfügt über keinen Besucherparkplatz. bitte benutzen Sie das städtische Parkleitsystem, die nächsten (gebührenpflichtigen) Parkplätze sind "Stadtmitte" und "Theater". Da das Museum direkt an der historischen Altstadt liegt, können Sie Ihren PKW auch für die übrigen Stadtunternehmungen dort stehen lassen.

 

Anfahrt mit ÖPNV

Das Museum liegt keine hundert Meter vom zentralen Platz "Am Sande" entfernt, über den viele Buslinien der Stadt fahren, auch vom Bahnhof kommend, der selbst aber auch nur etwa 15 Minuten Fußweg entfernt liegt. Planen Sie Ihre Anreise im Detail auf den Seiten des Hamburger Verkehrsverbundes oder nutzen Sie die Informationen des KVG Lüneburg.

 

Website besuchen

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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Preise

7,00 € regulär/ 4,00 € ermäßigt
ab 17 Uhr ermäßigter Eintritt
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sowie Schulklassen: Eintritt frei
Kombikarte Brauereimuseum: 9,00 € / 5,00 €
Familienkarte: 11,00 €

Führung (vorherige Anmeldung):
ab 50,00 € zzgl. 4,00 € pro Person
Dauer: 60-90 Minuten, maximal 25 Personen

Essen und Trinken

MuseumsCafé Bernstein: Cafésortiment, Frühstück, kleinere warme Speisen

Kontaktdaten zur Buchung von Veranstaltungs- und Vermittlungsangeboten

Einblicke

Rudolf Eichstaedt: Königin Luise von Preußen und Kaiser Napoleon in Tilsit. Öl auf Leinwand, um 1895

(1) Rudolf Eichstaedt: Königin Luise von Preußen und Kaiser Napoleon in Tilsit, um 1895

Preußische Schreinmadonna aus dem Hochaltar der Kirche St. Marien zu Elbing, um 1400

(2) Preußische Schreinmadonna aus dem Hochaltar der Kirche St. Marien zu Elbing, um 1400

Bildnachweise

(1) Ostpreußisches Landesmuseum / (2) Ostpreußisches Landesmuseum/UEK