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LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Seit 1899 ist das Schiffshebewerk Henrichenburg das spektakulärste Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal.

Ende der 1960er Jahre wurde der gigantische Aufzug, einst als Meisterleistung der Ingenieurskunst gefeiert, stillgelegt, seit 1982 restauriert und 1992 als Museum für Wasserstraßen und Binnenschifffahrt eröffnet. Von der Brücke zwischen den beiden Oberhaupttürmen erkennen die Besucherinnen und Besucher die Details der Stahlkonstruktion und genießen den Überblick über das spannende Museumsgelände. In der historischen Maschinenhalle erfahren sie, wie der Kanal und das Hebewerk gebaut wurden. Einzigartig ist unsere Sammlung schwimmender Arbeitsgeräte und historischer Schiffe, die im Oberwasser des Hebewerks liegen. Im Laderaum des Motorgüterschiffs „Franz Christian“ informiert eine Ausstellung über Arbeit und Leben einer Binnenschifferfamilie vor 50 Jahren.

Die Menge jubelte, als Kaiser Wilhelm II. am 11. August 1899 das Schiffshebewerk Henrichenburg und damit den Dortmund-Ems-Kanal feierlich in Betrieb nahm. Der Kanal bildete den Auftakt zum Bau einer Wasserstraßen-Verbindung zwischen Rhein, Weser und Elbe. Mit dem Schiffshebewerk erhielt das ebenso weitreichende wie umstrittene Prestige-Projekt Preußens ein spektakuläres, international beachtetes Symbol. Deshalb ziert das preußische Staatswappen seine Architektur.

Nicht nur die westdeutschen Kanäle wurden unter preußischer Regie geplant und gebaut. Auf bestimmten Kanalabschnitten übernahm Preußen auch den Schleppbetrieb, den Transport der Kähne mit Hilfe von Schleppern. Der „Königliche Schleppbetrieb“ war demzufolge zwischen 1914 und 1921 ein Königlich preußischer Schleppbetrieb, auch als „Monopol“ bezeichnet. Das war auch deutlich sichtbar: Bis 1921 erschien auf dem Schornstein eines jeden Dampfschleppers neben der Fahrzeugnummer der preußische Adler.

Anfahrt

Adresse

Am Hebewerk 26, 45731 Waltrop

 

Anfahrt mit dem Auto

A 2 Oberhausen – Hannover / die Abfahrt Castrop-Rauxel/Henrichenburg. Dann den Wegweisern "Schiffshebewerk" folgen.

 

Anfahrt mit ÖPNV

Buslinie 284/231 Richtung Brambauer - Waltrop - Recklinghausen bis Haltestelle Hebewerk (der Bus 284 fährt ab Brambauer Verkehrshof und wechselt in Waltrop, Am Moselbach, seine Liniennummer in 231).

 

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Öffnungszeiten

Di-So 10-18 Uhr

Preise

Erwachsene 4 €

Gruppen ab 16 Personen je Person 3,50 €

Kinder/Jugendliche von 6 bis einschließlich 17 Jahren, Schüler 2 €

Schüler bei Teilnahme an einem museumspädagogischen Angebot (2 Begleiter frei) 1,10 €

ermäßigt 2,50 €*

Familientageskarte 9 €

LWL-MuseumsCard erhältlich

Kombi-Karten für Industriemuseum plus Ausstellungshalle an der neuen Schleuse erhältlich

* Bezieher von laufenden Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII, Studierende (mit Ausnahme „Studium im Alter“), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst-Leistende, Angehörige im freiw. soz. u. ökol. Jahr, schwerbehinderte Menschen ab 80% (Begleitperson frei)

Essen und Trinken

„Gastrobus“ (ganzjährig) und Café „Schatzinsel“ (Sommermonate)

www.gastrobus.de

 

Kontaktdaten zur Buchung von Veranstaltungs- und Vermittlungsangeboten

Einblicke

Das rekonstruierte preußische  Staatswappen ziert das Oberhaupt des alten Schiffshebewerks Henrichenburg. 1899 wurde das Hebewerk und damit der Dortmu

(1) Das rekonstruierte preußische Königswappen am Oberhaupt des alten Schiffshebewerks Henrichenburg

Die historische Aufnahme zeigt den unteren Sockel der Oberhaupttürme mit bereits fertiggestellter Straßenunterführung sowie Holzgerüste, technische Hi

(2) Historische Aufnahme vom Bau des Schiffshebewerks 1894-1899

Bildnachweise

(1) LWL-Industriemueum/Martin Holtappels / (2) LWL-Industriemuesum