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Der vergessene Krieg – Der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871Wissenschaftliches Symposium im Kreismuseum Wewelsburg am 12. September 2020

Kriegstagebuch von 1870, Foto: Kreismuseum Wewelsburg

Der vergessene Krieg – Der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871

Vor 150 Jahren, im Juli 1870, begann der Deutsch-Französische Krieg. Infolge seiner Niederlage musste der „Kaiser der Franzosen“, Napoleon III., abdanken, und es entstand die Dritte Französische Republik. Am 18. Januar 1871 wurde in Versailles der preußische König Wilhelm I. zum ersten „Deutschen Kaiser“ proklamiert. Unter preußischer Führung entstand ein vereintes Deutsches Reich. Die brutalen Kampfhandlungen kosteten mehreren Hunderttausend Soldaten das Leben oder die Gesundheit. Sie endeten am 28. Januar 1871 mit der Kapitulation der französischen Hauptstadt Paris und der Unterzeichnung eines Waffenstillstandes. Der Friedensvertrag von Frankfurt/Main markierte am 10. Mai 1871 das offizielle Ende des Krieges. Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich wurde durch die Folgen dieses Krieges bis weit in das 20. Jahrhundert schwer belastet.

Auf dem 12. Wissenschaftlichen Symposium wird dieser Krieg aus unterschiedlichen Blickwinkeln unter die Lupe genommen: Warum ist dieser, für die deutsche und europäische Geschichte so wegweisende Krieg hierzulande in der aktuellen Erinnerungskultur so wenig präsent? Wie wurde dieser frühe „moderne“ Krieg zeitgenössisch wahrgenommen? Welche überlieferten Vorstellungen
prägen das Bild dieses Krieges? Halten sie einer heutigen Prüfung stand?

Das Symposium ist ausgebucht. Es ist auch online per Livestream zu verfolgen.

Weitere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Website des Kreismuseums Wewelsburg www.wewelsburg.de