Preußische Optische Telegrafie zwischen Berlin und dem Rheinland

Mit Kabinettsorder vom 21. Juli 1832 wird der Bau einer optischen Telegrafenlinie zwischen Berlin über Köln nach Koblenz befohlen. 

Sie war notwendig, um eine schnelle Nachrichtenverbindung zwischen den preußischen Kernlanden und den preußischen Rheinlanden zu ermöglichen. Die optische Telegrafenlinie war etwa 600km lang und bestand aus 62 Stationen, die 7 bis 14km auseinander lagen. Die Nachrichten wurden mithilfe eines Signalsystems versendet. Eine Depesche von Paris nach Berlin war etwa 30 Stunden unterwegs.

Bildinformation: Innenansicht des Beobachtungsraumes