LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Adresse

Günnigfelder Straße 251

44793 Bochum

 Webseite besuchen

 Facebook

 Instagram

Öffnungszeiten

April – Oktober

Mi-Sa 14.-18 Uhr, So 11-18 Uhr

Preise

Eintritt frei

Essen und Trinken

Gastronomie im Grubenlüftergebäude mit angrenzendem Biergarten

https://www.gastronomie-zeche.de/

Anfahrt mit dem Auto (Parkmöglichkeiten)

A 40, Abfahrt 33 Bochum-Hamme, B 226 Dorstener Straße Richtung Herne-Eickel, 3. Kreuzung links Riemker Straße Richtung Herne-Eickel, Magdeburger Straße, im Kreisverkehr die 2. Ausfahrt Edmund-Weber-Straße, 2. Ampel links Hordeler Straße in Eickel und Günnigfelder Straße bis Museumsparkplatz.

A 43, Abfahrt 15 Herne-Eickel, L657 Holsterhauserstraße Richtung Herne-Holsterhausen, links auf B 226 Dorstener Straße Richtung Bochum, 3. Kreuzung rechts Riemker Straße Richtung Herne-Eickel, Magdeburger Straße, im Kreisverkehr die 2. Ausfahrt Edmund-Weber-Straße, 2. Ampel links Hordeler Straße in Eickel und Günnigfelder Straße bis Museumsparkplatz.

Parkplatz vorhanden.

Anfahrt mit ÖPNV

Haltestelle "Hannoverstraße" der Buslinie 368 (Von Wanne-Eickel Hbf, Richtung Ruhrpark und von Bochum Hbf, Richtung Wanne-Eickel) Fußweg über Hannoverstraße und Grubenweg bis zum Zechengelände ca. 300 Meter.

Haltestelle "Röhlinghauser Straße" der Buslinie 390 (Von Herne Bf., Richtung Bochum-Dahlhausen, und Bochum, Wattenscheid-Höntrop S, Richtung Herne) Fußweg entlang der Günnigfelder Straße ca. 400 Meter.

Wie eine mittelalterliche Burg ragt der Förderturm der Zeche Hannover in den Himmel des Bochumer Nordens. Prachtstück im Innern der Maschinenhalle ist die Fördermaschine aus dem Jahr 1893. Das Museum setzt sie bei Schauvorführungen in Bewegung.

Die Atmosphäre harter Arbeit prägt das Innere des mächtigen Malakowturms. Hier fuhren die Bergleute in den 750 Metern tiefen Schacht ein, hier kam die Kohle aus der Tiefe zu Tage – bis die Zeche Hannover 1973 als letztes Bochumer Bergwerk schloss.

Zentrale Themen des Museums sind heute die Industriekultur des Ruhrgebiets und die Geschichte der Zuwanderung ins Revier.

Im Kinderbergwerk „Zeche Knirps“ können Mädchen und Jungen spielerisch den Betriebsablauf in einem Bergwerk kennen lernen.

Der Name der Zeche bezieht sich auf das Königreich Hannover, das nach seiner Niederlage im „Reichseinigungskrieg” von 1866 vom siegreichen Königreich Preußen annektiert wurde. Aus der Stadt Celle im Königreich Hannover stammte der Kaufmann Carl Hostmann, der Gründer der Zeche. Als Patriot benannte er das Bergwerk in der preußischen Provinz nach seiner Heimat.

Eines der Hauptthemen des Museums ist die Geschichte der Zuwanderung ins Ruhrgebiet, die in den Anfängen stark preußisch akzentuiert ist. Die zahlreichen Einwanderer aus den preußischen Ostprovinzen wurden im Ruhrgebiet kollektiv als „Polen“ wahrgenommen. Den preußischen Machteleiten erschienen sie in Zeiten des Kulturkampfs und des Klassenkampfes als Arbeiter und Katholiken mit polnischer Kultur gleich dreifach verdächtig.

Spott-Postkarte mit klischeehafter Darstellung eines aus den preußischen Ostprovinzen ins Ruhrgebiet eingewanderten „Ruhrpolens“.
Die dreiteilige Lithografie zeigt die Gussstahlfabrik Fried. Krupp in Essen aus der Vogelperspektive. Die Maler Otto Bollhagen und Fritz Jacobsen erschufen das Werk 1911/12. Die Zeche Hannover war das erste Steinkohlenbergwerk, das der Essener Industrielle Alfred Krupp 1872 zur Versorgung seiner Gussstahlfabrik erwarb. Dank enger Kontakte zur preußischen Regierung und dem Kaiser stieg der Krupp-Konzern zur „Waffenschmiede des Reiches“ auf.

Kontaktdaten zur Buchung von Veranstaltungs- und Vermittlungsangeboten

Telefon

0234 6100-874

 

Fax

0234 6100-869

E-Mail

zeche-hannover@lwl.org

Tourismus-Partner

Bochum Tourismus

http://www.bochum-tourismus.de

Huestraße 21-23

44787 Bochum

Tel 0234-904960

info@bochum-marketing.de

Ruhr Tourismus GmbH

http://www.ruhr-tourismus.de/

Centroallee 261
46047 Oberhausen

Tel. 0208 89959-0
info@ruhr-tourismus.de

Interessantes in der Nähe