Stadtmuseum Iserlohn

Stadtmuseum Iserlohn
Stadtmuseum Iserlohn
Stadtmuseum Iserlohn

Adresse

Fritz-Kühn-Platz 1, 58636 Iserlohn

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Öffnungszeiten

Di., Mi., Fr., Sa., So. 10-17 Uhr

Do. 10-19 Uhr, montags und an Feiertagen geschlossen

Preise

Eintritt frei

Essen und Trinken

Anfahrt mit dem Auto

Ab A 46 Ausfahrt Iserlohn Zentrum, der Beschilderung folgen: Behindertenparkplätze hinter dem Museum; Altstadtparkhaus in unmittelbarer Nähe, Bahnhof Iserlohn mit weiterem Parkhaus fußläufig 5 Minuten, Stadtzentrum fußläufig 5 Minuten

Anfahrt mit ÖPNV

MVG, Linien 1, 7, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 22, 214, R 30 – Haltestelle „An der Schlacht“ – unmittelbar am Museum

Seit seiner Eröffnung 1987 hat sich das Stadtmuseum Iserlohn einen hervorragenden Ruf erworben. Es ist Teil der Tälerroute innerhalb der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und gilt als eine der herausragenden Stätten der Industriekultur in Westfalen (WasserEisenLand).

Das Gebäude, in dem sich das Stadtmuseum befindet, wurde um 1720 erbaut und ca. 1819 zum Preußischen Zeughaus umgewandelt. Durch seine Erstürmung im Mai 1849 wurde es zentraler Ort des Revolutionsaufstandes in Iserlohn.

Die Ausstellung des Museums ist konzipiert als Rundgang. Auf 3 Etagen wird die Stadt- und Territorialgeschichte dargestellt, die in großen Teilen das protestantisch-reformierte preußische Verwaltungs-, Wirtschafts- und Militärwesen widerspiegelt.

Beim Wettbewerb „Europäisches Museum des Jahres“ wurde das Stadtmuseum bereits 1989 für die Umsetzung dieses Konzepts ausgezeichnet.

Erzgewinnung und Wasserkraft begünstigten den vorindustriellen Erfolg Iserlohns. Drahtherstellung und -verarbeitung, Messing- und Bronzeverarbeitung, die Einführung der Nadelindustrie im Zuge preußischer Wirtschaftspolitik, sowie Seiden- und Tuchhandel prägten das Leben in der Stadt. Iserlohner Kaufleute vertrieben ihre Produkte bis nach China.

Besonders bekannt sind die Iserlohner Tabaksdosen. Friedrich II. erteilte dem Kupferstecher J.H. Giese 1755 ein Monopol zur Herstellung von Tabaksdosen im Messing-Walzverfahren. Zunächst verziert mit bibl., Jagd- oder Gesellschaftsszenen sowie Stadtansichten, überwiegen während des 7-jährigen Krieges Szenen zum Ruhm Preußens. Vom 17. bis 19. Jahrhundert spiegelt die Geschichte der Stadt und ihrer Industrie die (nur zwischen 1806 und 1813 unterbrochene) Zugehörigkeit zu Preußen.

Der Sammlungsschwerpunkt des Stadtmuseums Iserlohn liegt auf der Wirtschafts- und Industriegeschichte von Stadt und Region sowie auf Exponaten, die Rückschlüsse auf die Sozialgeschichte ermöglichen.

Tabaksdose Friedrich der Große im Medaillon J. H. Giese, ca. 1755-1760
Tabaksdose Sieg bei Roßbach und Merseburg (5. November 1757) l.: Friedrich der Große, r.: Prinz Friedrich Heinrich Ludwig von Preußen
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02371-217-1960 (Museumsleitung), -1961 (Verwaltung) und -1963 (Museumspädagogik)

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02371-217-1965

E-Mail

museum@iserlohn.de

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